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Was wir nicht sehen, beeinflusst uns am meisten

Führung bedeutet mehr als Ziele setzen und Ergebnisse messen. Es bedeutet, Verbindungen zu schaffen, Räume zu öffnen und Potenziale zu wecken.

Und gerade dort, wo Führungskräfte am meisten wirken wollen, liegen oft unbemerkte Hindernisse. Unbewusste Muster, Gewohnheiten oder blinde Flecken, die Zusammenarbeit, Motivation und kollektive Intelligenz hemmen.

Blinde Flecken sind jene Stellen in unserer Haltung, die wir selbst nicht sehen — aber alle anderen sehr gut spüren. Sie können sich einschleichen wie Sand im Getriebe: Sie wirken klein, kaum spürbar – und doch bremsen sie Motivation, Zusammenarbeit und kollektive Intelligenz. Wenn diese Blinden Flecken nicht bewusst gemacht werden, wiederholen sich Muster, die sich über Jahre eingeschlichen haben und nicht mehr hinterfragt werden, während sie Dich und Dein Team immer wieder in gleiche Sackgassen führen.

 

Wahrnehmung allein reicht nicht aus

Eine gute Führungskraft schafft keine perfekten Menschen. Sie fördert Menschen darin, gemeinsam wirksam zu handeln. Teams, in denen sich alle über Abteilungen hinweg engagieren, Ideen teilen und Verantwortung übernehmen, sind nicht das Resultat von Kontrolle, sondern von kollektiver Intelligenz.

Kollektive Intelligenz entsteht, wenn sich Perspektiven verbinden, wenn Kommunikationswege offen sind und wenn Mitarbeitende mehr sind als Ausführende. Sie werden Mitdenkende, Mitgestaltende, Mitverantwortliche.

Genau hier setzt das Führungskräfte-Training an:
Nicht bei Tools und Techniken allein, sondern bei der Haltung, der Wahrnehmung und der Bereitschaft, die eigenen Blinden Flecken zu beleuchten.

Eine der wirkungsvollsten Interventionen ist der Führungskräfte-Dialog:

Es öffnen sich Räume, in denen Führungskräfte sich gegenseitig zuhören, ohne sofort Lösungen zu präsentieren, in denen Fragen gestellt werden, statt Recht haben zu wollen, und in denen Perspektivwechsel möglich wird.

Ziele von Führungskräfte-Dialogen beziehen sich auf:

  • Konstruktive Kommunikation, die nicht belehrt, sondern verbindet

  • Austausch auf Augenhöhe, der Verständnis schafft und Energien freisetzt

  • Motivation durch Teilhabe, nicht durch Hierarchie

  • Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, weil Brücken sichtbar werden

Wenn Führungskräfte lernen, miteinander zu reflektieren, ihre Perspektiven zu teilen und gemeinsam zu agieren, entsteht mehr als nur ein Gespräch — es entsteht ein Feld, in dem Menschen gerne mitdenken, mitwirken und mitgestalten.

Führungskräfte-Training:

In einem Führungskräfte-Training widmen wir uns diesen blinden Flecken — gemeinsam, verständnisvoll und mit klarer Ausrichtung auf Wirksamkeit und Motivation.

Dabei geht es um:

  • Erfolgsstrategien zur Aktivierung konstruktiver Zusammenarbeit

  • Förderung kollektiver Intelligenz im Team und über Abteilungsgrenzen hinweg

  • Impulse für mehr Dialog, Offenheit und Verbindung in der Führungskultur

In der Praxis bedeutet das:

  • Bewusstes Wahrnehmen statt reiner Reaktion

  • Rückmeldungen wirklich annehmen und nicht nur bestätigen

  • Perspektiven anderer aktiv einladen, statt sie zu kontrollieren

  • Fragen stellen, die nicht belehren, sondern öffnen

Wenn Du Deinen Blick schärfst – nicht nur nach außen, sondern nach innen –, erkennen Du Muster, die bisher im Verborgenen lagen. Dann entsteht ein Weg, Führung bewusster zu gestalten – im täglichen Gespräch, in Teamprozessen, in der Zusammenarbeit. So wird Führung lebendiger, menschlicher und wirksamer.

Am Ende steht ein Arbeitsfeld, in dem Menschen nicht nur funktionieren — sondern sich entfalten, mitdenken und motiviert beitragen.

Die "Blinden Flecken" von Führungskräften

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